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Golfen und Jagen Online Terminbuchung



 

Sie haben grauen Star und stehen vor einer Operation?

linse_gj.jpgDann müssen Sie sich mit Ihrem Augenarzt überlegen welche Linse bei Ihnen implantiert werden soll.


 

Wenn Sie Jäger/in sind…

jagd.jpg …dann sollten Sie bedenken, dass die Implantation einer Standardlinse immer zur Folge hat, dass nach der Operation eine Brille getragen werden muss.

 

Die Korrektur der Hornhautverkrümmung ist bei einer Standard IOL nicht berücksichtigt. Doch gibt es die Möglichkeit, den Astigmatismus mit einer torischen Linse zu korrigieren. Somit ist für die Ferne keine Brille mehr nötig.

Eine Asphäre korrigiert zudem die Abbildungsfehler, welche verstärkt bei weiter Pupille in der Dämmerung auftreten. Gegenüber einer sphärischen Geometrie ist der Kontrast messbar höher. Eine spezielle Hornhautvermessung muss hierfür durchgeführt werden, um den individuellen Verlauf der Hornhaut zu messen und die Linse spezifisch auszuwählen.

Multifokale Linsen für das Sehen in der Ferne und der Nähe, können auch bei Ihnen implantiert werden, denn die heutigen Zieloptiken bieten die zum Jagen nötige Lichtstärke. Für das Flintenschießen, oder das Schießen mit der Büchse auf bewegte Ziele über offene Visierung würden auch Linsen mit einem geringerem Nahzusatz in Frage kommen.

Bei Fragen: Dr.med. Lange 0151/ 24049158

   Vorschau umgerechnetes Bild

  Weitere Informationen erhalten Sie extern auf den Seiten der Fa.Carl Zeiss AG / Sport Optics:
>>> mehr

Tipp: Beim Nachtansitz ist man eventuell verleitet auf das Display des Handys zu schauen. Darum sollte man die Helligkeit im Menü Einstellungen auf ein Minimum reduzieren. Nun gilt es einen einfachen Trick, um dieser daraus resultierenden " Nachtblindheit" zu entgehen. Schließen Sie ihr Zielauge beim Blick auf das Handy und öffnen sie erst wieder, wenn der Bildschirm wieder ausgeschaltet ist. Versuchen Sie es, Sie werden sehen!

Warum ist das so:

Physiologische Grundlagen

Auf der Netzhaut des Auges gibt es verschiedene Arten von Rezeptoren, die Stäbchen und die Zapfen. Den Namen verdanken sie ihrer Form. Aber das ist nicht der einzige Unterschied. Viel wichtiger ist der Unterschied in der Reaktion auf den Reiz ( das Licht), den sie verarbeiten und als verschlüsselten elektrischen Impuls an das Gehirn senden, welcher dort dann wieder entschlüsselt wird.

Das Licht, das auf den Rezeptor auftrifft, verursacht eine chemische Reaktion des sich darin befindenden Sehfarbstoffes Rhodopsin ("Sehpurpur"). Rhodopsin hat 2 Bestandteile: Opsin (Eiweiß) und Retinal (Aldehyd des Vitamins A). Bei Belichtung trennt sich das Retinal von dem Opsin und hat eine "Ausbleichung" des Sehpurpurs zur Folge. Unter Energieaufwand muß das Rhodopsin wiederhergestellt werden, damit es wieder Licht absorbieren kann. Dieser Wiederaufbau geschieht mit Hilfe des Pigmentepithelium, welches eine Schicht ist, die unter der Netzhaut das Hintere des Auges auskleidet. Sie enthält Enzyme und Nährstoffe und steht in direktem Kontakt mit den Rezeptoren. Man kann die Menge Licht messen, die von dem Sehfarbstoff absorbiert wird, indem man einen matten Lichtstrahl in das Auge projiziert und mißt, welche Menge wieder reflektiert, also nicht absorbiert wird. Diese Methode nennt man retinale Densitometrie. Je mehr Farbstoff gebleicht wird, desto weniger Licht kann absorbiert werden. Wenn man das Sehpurpur sich regenerieren läßt, dann nimmt die Intensität des zurückgeworfenen Lichtes immer mehr ab.

Projiziert man dieses Licht direkt auf die fovea, kann man messen, wie lange es dauert, bis sich der Sehpurpur in den Zapfen - Rezeptoren wiederhergestellt hat. Das dauert etwa 6 min.

Wendet man die gleiche Methode auf einen Stäbchen Monochromaten an, kann die Regenerationszeit der Stäbchen - Rezeptoren gemessen werden, die etwa 30 min. beträgt. Diese Zeiten stimmen mit den Adaptationszeiten überein. Die unterschiedliche Zeit also, die die Rezeptoren zur Wiederherstellung ihres Sehpurpurs benötigen, welches ihnen ermöglicht Licht einzufangen, ist eine Erklärung für die beiden Phasen im Adaptationsprozeß.

Die unterschiedliche Sensibilität der beiden Rezeptorsysteme läßt sich aber auch mit der Art der neuronalen Verschaltung erklären. Die Ganglienzellen sind die Neuronen, die die Information letztendlich an höhere Verarbeitungszentren weitergeben. In der Fovea sind die Zapfen - Rezeptoren mit weit mehr Ganglienzellen verbunden als die Rezeptoren auf der Peripherie, das erklärt warum man auf der Fovea am schärfsten sieht, d.h. den höchsten Auflösungsgrad hat, dafür aber eine geringere Sensibilität, auf der Peripherie aber weniger scharf und dafür sensibler auch schwachen Lichtreizen gegenüber ist, weil hier schwache Reize zu einem insgesamt überschwelligen Reiz aufsummiert werden.   

 

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Wenn Sie Golfer/in sind…

golf.jpg …dann können Sie sich durchaus überlegen multifokale Intraokulare Linsen zu wählen.

Nach einer Kataraktoperation, mit Implantation einer Standartlinse, wird erfahrungsgemäß eine Gleitsichtbrille benötigt. Diese zwingt den Golfer beim Ansprechen eine unnatürliche Haltung einzunehmen. Senkt er den Blick nämlich wie jeder andere Golfer, blickt er durch den Lesebereich seiner Brille. Als Resultat verschwimmt der Ball am Boden.

Das zweite Problem: Versucht man beim Putten mit den Augen die Puttlinie aufs Grün zu «zeichnen», wirkt das Grün an gewissen Stellen wellig. Das Resultat: Die Puttlinie wird falsch interpretiert, der Ball rollt evtl. am Loch vorbei. Diese Phänomene hätten Sie mit der Implantation einer Multifokalen Linsen nicht, denn Sie decken die Bereiche von Nähe bis Ferne bei allen Kopf und Körperhaltungen ab.

Multifokale Intraokularlinsen bringen dem /der Golfer/in auch den Vorteil, dass man zusätzlich alle Arten von kontraststeigernden Sonnenbrillen tragen kann, deren Gläser nicht korrekturgeschliffen sein müssen.

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