Refraktive Chirurgie | LASIK Behandlungen Online Terminbuchung



Sie können sich individuell in unserem Beratungszentrum in der Seestrasse 6 in Ludwigburg über Ihre Möglichkeiten zu einem Leben ohne Brille informieren. 

Austausch der klaren Linse (Clear-Lens Exchange, CLE,)

Wenn Patienten, die älter als 40 Jahre sind und bereits eine Lesebrille benötigen, ihre hohe Fehlsichtigkeit korrigieren lassen wollen, kommt der Austausch der klaren, natürlichen Augenlinse gegen eine Kunstlinse in Frage. Mit dieser Operation geht die Akkommodationsfähigkeit verloren – das Auge kann sich nicht mehr auf verschiedene Entfernungen einstellen und wird unmittelbar alterssichtig. Deshalb wird der Operateur jüngeren Patienten dieses Verfahren nicht vorschlagen.

Spezielle Kunstlinsen, so genannte multifokale Kunstlinsen, eröffnen die Möglichkeit einer guten Fern- und Nahsicht, so dass ein Leben ohne Brille auch im fortgeschrittenen Alter möglich ist. Die Oberfläche dieser Multifokallinsen zeichnet sich durch konzentrische Ringe aus, jeweils abwechselnd für die Fern- und Nahkorrektur. Diese Linsen, zum Beispiel die Restor der Firma Alcon, erlauben damit eine gute Fernsicht und meistens auch ein gutes Sehen im Nahbereich. Lediglich für sehr kleine Schriften kann zusätzlich noch eine Lesebrille notwendig sein.

Die modernsten Multifokallinsen sind sogenannte Trifokalinsen. Mit diesen Linsen kann man in der Nähe, in der Ferne und im Zwischenberreich gut Sehen. Auch das Arbeiten am Computer ist problemlos möglich.

Neben der Alterssichtigkeit kann mit den Kunstlinsen eine Kurzsichtigkeit, eine Weitsichtigkeit sowie einer Hornhautverkrümmung korrigiert werden.

Durch die innovative Weiterentwickung der asymmetrischen Lichtverteilung hat der Patient/ die Patientin, ein sehr gutes Sehvermögen auch bei schwierigen Lichtverhälltnissen, den Erhalt der Kontrastintensität sowie die Reduktion von Halos() und unerwünschten Blendungseffekten, was vor allem Nachts wichtig ist.

Ob und welche Linse für Sie geeignet ist erfahren Sie von unseren Augenärzten. Oder vereinbaren Sie einen Termin in unserem kostenfreien Beratungszentrum.

www.LASAP.de

Seestraße 6

71638 Ludwigsburg

Tel.: 07141-7971460

Einige Vorteile der Linsen mit Zusatznutzen seien im folgenden genannt:


Sportliche Freizeitaktivitäten wie zum Beispiel Schwimmen, Squash,Gymnastik, Tennis, Golfen, Fahrrad fahren, wandern, Segeln, usw. ohne Brille möglich.

Mehr Lebensqualität

Alle Sonnenbrillen können getragen werden.

Bessere Trittsicherheit, da Schaukeleffekt der Gleitsichtgläser wegbleibt.

Kein Anlaufen der Brillengläser im Winter.

Keine Gesichtsfeldeinschränkung durch den Brillenrahmen.

Kein lästiges Aussuchen einer Brillenfassung beim Optiker.

Keine verkleinerten Augen bei Kurzsichtigen.

Keine vergrößerten Augen bei Weitsichtigen.

Tageszeitung lesen auch ohne Brille möglich.

Preise und Geld beim Einkauf sind ohne Brille zu erkennen.

Keine störende Brille bei Haus (zbsp.Putzen) bzw. und Gartenarbeiten.

Schminken, Maniküre, Rasieren geht auch ohne Brille.

Die Speisekarte im Restaurant ist ohne Brille lesbar.

Motorrad fahren! keine störende Brille unter dem Helm.

Fernsehen schauen, ist im Liegen bequem ohne Brille möglich.

 Info: link zu leading hospitals: http://www.leading-hospitals-medical-resorts.de/fachbereiche/augen.html

 

LASIK – Ein neues Sehgefühl

 

Private Krankenkassen übernehmen die Behandlung teilweise oder sogar vollständig nach Einreichung eines Kostenvoranschlages!

Wer eine Brille oder Kontaktlinsen trägt, der weiß, wie lästig Sehhilfen sein können: Sie stören beim Schwimmen oder Tauchen und wenn man sie wirklich braucht, etwa morgens beim Aufstehen, muss man sie erst mühsam suchen.

Die Verfahren der Refraktiven Chirurgie können hier in den meisten Fällen Abhilfe schaffen. Die operative Korrektur der Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder der Hornhautverkrümmung trägt dazu bei, ein neues, unbeschwertes Lebensgefühl zu entdecken. ( Spontanübernachtung möglich )

Ob eine Laserbehandlung für Sie in Frage kommt, hängt von den Ergebnissen der Voruntersuchungen ab. Wichtig sind hier die Ergebnisse bezüglich der Hornhaut- Geometrie und Dicke, Refraktion und Erwartungshaltung.

Am Tag des Beratungsgesprächs und den Voruntersuchungen würden wir dann einen Termin mit Ihnen zur LASIK vereinbaren.  Wenn Sie Träger weicher Kontaktlinsen sind, dann sollten Sie eine Tragepause von 2 Tagen vor dem Termin der Voruntersuchungen einplanen. Sind Sie Träger von formstabilen Kontaktlinsen, sollten Sie bitte eine Tragepause von 1 besser 2 Wochen vor diesem Termin einlegen. Eine Versorgung weicher Linsen ist von uns kostenlos für diesen Zeitraum möglich, dann müssten sie nur noch 2 Tage vor diesem Termin ohne Linsen ausharren.

Sie sollten ohne Auto kommen, denn Sie bekommen Augentropfen welche die Pupille weit stellen, dies ist nötig um einen reellen Wert der Refraktion zu erhalten. Unsere Ärzte lasern ausschließlich mit der sichersten Lasermethode, der Femto- Lasik. Für Beide Augen müssen Sie dann mit 3200 €  (= Komplett - Preis, darin enthalten sind Voruntersuchung, Beratungsgespräch, Femto- Lasik, Nachkontrollen) rechnen.

Offene Fragen beantworten Ihnen unsere Augenärzte gerne in einem persönlichen Gespräch.

Gründe warum Femto-Lasik?

  1. Die Femto-LASIK ist wegen des berührungsfreien "Schnitts" der Hornhautlamelle noch komplikationsfreier als die LASIK-Methode, bei der ein Schnitt mit dem Mikrokeratom vorgenommen wird.
  2. Die Femto-LASIK ermöglicht eine noch höhere Präzision durch den "maßgeschneiderten" Flap.
  3. Die hauchdünne Hornhautlamelle hinterlässt mehr Hornhautgewebe, um ggf. Nachbehandlungen durchführen zu können.  
  4. Patienten mit dünner Hornhaut können gut behandelt werden können.
  5. Die Femto-LASIK ist die sicherste aller Formen der Augenlaserbehandlung

>> LASIK – seit Jahrzehnten bewährt

>> Gründliche Voruntersuchung

>> Klare Grenzen

>> Schnell und schmerzfrei

>> Schritt für Schritt

>> Die Laser-Korrektur

>> Körpereigenes Pflaster

>> Aberrometriegesteuerte Wellenfront-LASIK

>> Femto-LASIK: Laser statt Messer

>> Wenn die LASIK nicht in Frage kommt...

>> Die Behandlungen im Überblick

>> Refraktive Chirurgie - Verfahren

>> Hornhautchirurgische Verfahren

>> Linsenchirurgische Verfahren


>> Hornhautchirurgische Verfahren

 

 

LASIK – seit Jahrzehnten bewährt

Weltweit wird die LASIK am häufigsten eingesetzt, um eine Fehlsichtigkeit operativ zu korrigieren. Seit Beginn der 90er Jahre haben Augenärzte dieses Verfahren kontinuierlich weiterentwickelt und
standardisiert. Es wurde bereits millionenfach eingesetzt. In der Hand des erfahrenen Augenchirurgen ist die LASIK eine schnelle und sichere Technik.

Gründliche Voruntersuchung

Der Operation geht selbstverständlich eine gründliche Untersuchung beider Augen voraus. Abgesehen von der Fehlsichtigkeit muss das zu operierende Auge gesund sein. Die Fehlsichtigkeit darf sich während der vergangenen zwölf Monate nicht oder nur ganz wenig verändert haben. Deshalb sollten die Patienten mindestens 18 Jahre alt sein. Außerdem muss die Hornhaut eine bestimmte Mindestdicke aufweisen.

Klare Grenzen

Mit der LASIK lassen sich folgende Fehlsichtigkeiten korrigieren:
Kurzsichtigkeit bis ca. -10 dpt
Weitsichtigkeit bis ca. +3 dpt
Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) bis 3 dpt

Schnell und schmerzfrei

Der Eingriff dauert nur wenige Minuten. Durch Lokalanästhesie bleibt er für den Patienten schmerzfrei. Die LASIK wird von Augenärzten in der Regel ambulant durchgeführt. Direkt nach der Operation kann der Patient wieder nach Hause gehen. Schon nach wenigen Stunden erreicht er wieder ein gutes Sehvermögen und kann meist am nächsten Tag schon wieder in sein normales Alltagsleben zurückkehren. Der natürliche Aufbau der oberflächlichen Hornhautschichten bleibt erhalten. Deshalb verläuft der Heilungsprozess schnell.

Schritt für Schritt

Mit einem automatisch gesteuerten Mikrokeratom präpariert der Augenarzt eine hauchdünne Hornhautlamelle. Dieses Hornhautscheibchen klappt er anschließend für die Laserkorrektur zur Seite.

Die Laser-Korrektur

Dann modelliert der Augenarzt mit einem speziellen Kaltlicht-LASER die tiefer liegenden Hornhautschichten je nach Fehlsichtigkeit:
Bei einer Kurzsichtigkeit flacht er die Hornhaut im Zentrum ab; bei einer Weitsichtigkeit trägt er hingegen ringförmig um das Zentrum herum Hornhautgewebe ab. So lässt sich die Krümmung im Zentrum der Hornhaut erhöhen. Eine Hornhautverkrümmung kann der Operateur im Zuge dieser Korrektur mitbehandeln, indem er die Hornhautoberfläche so weit wie möglich „kugelförmig“ modelliert.

Körpereigenes Pflaster

Nach dieser Laser-Korrektur klappt der Augenarzt das Hornhautscheibchen wieder in seine ursprüngliche Lage zurück. Es saugt sich von selbst wieder fest und wirkt wie ein körpereigenes Pflaster. Es verwächst, ohne genäht werden zu müssen.

Aberrometriegesteuerte Wellenfront- LASIK

Die Wellenfront-Diagnostik liefert dem Augenazt zusätzliche Daten über das Auge des Patienten mit allen spezifischen Abweichungen. Aufgrund dieser Informationen kann der die Behandlung des Auges individuell optimal abstimmen. Diese „maßgeschneiderte“ LASIK hat den Vorteil, dass weniger Gewebe abgetragen wird. Zudem ist nach der Operation das Sehvermögen bei schlechten Lichtverhältnissen besser als bei der herkömmlichen LASIK.

Femto-LASIK: Laser statt Messer

Eine andere Weiterentwicklung der LASIK ist der Einsatz des Femtosekunden-Lasers. Mit ihm kann der Augenarzt die Hornhautlamelle präziser und sicherer präparieren. Die besondere Wellenlänge dieses Lasers macht es möglich, dass sich die Energie an einer genau vorher definierten Stelle innerhalb der Hornhaut entlädt. Tausende ultrakurzer Laserimpulse werden dicht nebeneinander gesetzt, um die Hornhautschichten voneinander zu trennen. Das umliegende Gewebe wird dabei nicht beeinträchtigt.

Wenn die LASIK nicht in Frage kommt...

... dann stehen dem Augenarzt  mehrere andere Verfahren zur Verfügung, um seinen Patienten weiterzuhelfen.

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Die Behandlungen im Überblick


Refraktive Chirurgie - Verfahren

Übersicht refraktiv-chirurgischer Operationen

Zu den hornhautchirurgischen Verfahren zählen:

Die Photorefraktive Keratektomie (PRK), Laserassistierte epitheliale Keratomileusis (LASEK) / Excimer Laser Subepitheliale Ablation (ELSA) und Epi-LASIK als Laserverfahren,
die Intrastromale Corneale Ring-Segmente (ICRS) als Hornhautimplante und
die Astigmatische Keratotomie (AK) als Schnitttechnik.

Bei den linsenchirurgischen Verfahren unterscheidet man:

die Linsenimplantate, die Implantation einer zusätzlichen Linse in die Augenvorder- oder -hinterkammer und den Linsenaustausch oder Clear-Lens Exchange, bei dem die körpereigene Linse entfernt und durch eine Kunstlinse ersetzt wird.
Unsere Augenärzte führen diese Operation in der Solitude 24 in Ludwigsburg durch.

Hornhautchirurgische Verfahren

Photorefraktive Keratektomie (PRK)

Bei diesem Verfahren  trägt der Augenarzt mit dem Excimerlaser das oberflächliche Gewebe der Hornhaut ab. Es kommt in Frage, wenn die Hornhautdicke für eine LASIK nicht ausreicht.

Behandelt werden folgende Fehlsichtigkeiten:
- Kurzsichtigkeit bis ca. -9 dpt
- Weitsichtigkeit bis ca. +3 dpt
- Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) bis 3 dpt

Nachteile für den Patienten sind allerdings die langsame Heilung und deutliche Schmerzen nach der Operation. Es besteht auch die Möglichkeit, dass nach der Operation Hornhauttrübungen auftreten, die langwierig behandelt werden müssen.

Laserassistierte epitheliale Keratomileusis (LASEK) oder

Excimer Laser Subepitheliale Ablation (ELSA)

Die LASEK, vielfach auch als ELSA bezeichnet, stellt eine Weiterentwicklung der PRK dar: Der Augenarzt schabt das Hornhautepithel nicht mit einem stumpfen Messer ab, sondern löst es mit Alkohol ab und rollt die dünne Zellschicht anschließend zur Seite. Anschließend behandelt er die darunter liegenden Hornhautschichten mit dem Excimerlaser genau wie bei der LASIK. Schließlich wird das Epithel wieder über die Wunde zurückgerollt. Aufgrund der epitheltoxischen Wirkund des Alkohols muß das Epithel neu gebildet werden. Daher dauert auch bei diesem Verfahren die Heilung länger und kann mit gerinfügig stärkeren Beschwerden einhergehen.

Sowohl die PRK und ELSA (bzw. LASEK) kommen bei Patienten mit dünnen Hornhäuten in Frage, die für eine LASIK nicht geeignet sind.

Epi-LASIK

Einen Kompromiss zwischen LASIK und PRK stellt die Epi-LASIK dar: Der Augenarzt schneidet keine Hornhautlamelle, sondern er präpariert mit einem speziellen Instrument die obere Deckschicht der Hornhaut (das Epithel) und hebt sie ab. Anschließend behandelt er die darunter liegenden Hornhautschichten mit dem Excimerlaser genau wie bei der LASIK. Schließlich wird die Deckschicht wieder zurückgeschoben.

Intrastromale Corneale Ring-Segmente (ICRS)

Diese bogenförmigen Kunststoffsegmente werden in (intra) die mittleren (Stroma) der Hornhaut (Cornea) implantiert. Die Hornhautimplantate haben sich zur routinemäßigen Korrektur einer geringen Kurzsichtigkeit bis -3 dpt jedoch nicht durchgesetzt. Das Verfahren bieten im Gegensatz zu Lasermethoden den Vorteil, dass die Kunststoffsegmente gegebenenfalls ausgetauscht oder auch wieder entfernt werden können, es ist also reversibel.
Dafür finden die intrastromalen cornealen Ring-Segmente jedoch bei einer schwerwiegenden Hornhauterkrankung, dem Keratokonus, Anwendung. Hier implantiert der Augenchirurg zwei hauchdünne bogenförmige Kunststoffsegmente am Rand der Hornhaut um diese zu stabilisieren und die Hornhautverkrümmung zu verringern. Im Anschluß daran können meist Sehhilfen wie Kontaktlinsen angepaßt werden, um das Sehen zu verbessern.

Astigmatische Keratotomie (AK)

Extreme Hornhautverkrümmungen (Astigmatismus) kann der Augenarzt mit Hilfe der Astigmatischen Keratotomie korrigieren. Mit kleinen, bogenförmigen Entlastungsschnitten verringert er den Astigmatismus. Dieses Verfahren lässt sich auch mit der LASIK oder LASEK kombinieren. Allerdings sind dann mehrere Sitzungen zur Behandlung notwendig.

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Linsenchirurgische Verfahren


Hohe Kurzsichtigkeiten und Weitsichtigkeiten können mit Methoden der Linsenchirurgie behandelt werden. Dazu implantiert der Augenarzt entweder eine zusätzliche Linse bei Erhalt der natürlichen Linse im Auge, oder er tauscht die klare, natürliche Augenlinse gegen eine Kunstlinse aus. Diese Verfahren kommen in Frage
- bei Kurzsichtigkeit zwischen -8 und -20 dpt
- bei Weitsichtigkeit bis +8 dpt.
-bei Stabsichtigkeit bis 6 dpt.

Linsenimplantate( ICL, add on, Sulcoflex, Acrilisa, AcrySof Cachet )

Mehrere Implantate stehen zur Verfügung, die der Augenarzt zusätzlich zur natürlichen Linse einsetzen kann, um die Fehlsichtigkeit zu korrigieren.



Die Implanted Contact Lens (ICL) wird zwischen Iris und körpereigener Linse in die so genannte Hinterkammer eingepflanzt. Es gibt daneben Vorderkammerlinsen, die zwischen Hornhaut und Regenbogenhaut eingesetzt werden. Diese Art der Linsenimplantation hat sich besonders bei jüngeren Patienten bewährt, deren Augen sich noch leicht auf verschiedene Entfernungen einstellen können und die deshalb noch keine Lesebrille benötigen.

Als neueste Entwicklung sind die Implantate Sulcoflex der Firma Rayner zu erwähnen, die als sogenannte add on Linsen auf eine bereits implantierte Intraokularlinse gesetzt werden können. Nun können also auch Patienten versorgt werden, die nach einer Grauen Star OP mit ihrem bestehenden Sehvermögen unzufrieden sind oder brillenfrei leben wollen, denn diese Sulcoflex Linsen gibt es als spärische, torische und eben auch als Multifokallinsen. Unsere Augenärzte informieren Sie gerne über die verschiedenen Möglichkeiten ein Leben ohne Brille führen zu können.



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Limbal Relaxing Incisions (Hornhautinzisionen)

Mit Limbal Relaxing Incisions (Hornhautinzisionen) kann die Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) behandelt werden.

Die Hornhaut (Cornea) ist kreisrund und umschließt quasi das gesamte Auge. Ihr horizontaler und ihr vertikaler Radius sind normalerweise gleich groß und stehen immer unter einer gewissen Spannung. Wenn sich der horizontale vom vertikalen Radius unterscheidet und der Durchmesser der gewölbtenHornhaut nicht in alle Richtungen gleich groß ist, spricht man von einer Hornhautverkrümmung. Bei Vorliegen einer Verkrümmung sind auch die Spannungen, denen die Hornhaut unterliegt, unterschiedlich groß.

Durch winzige Schnitte (Inzisionen) mit einer präzise einstellbaren Diamantklinge kann die Spannung der Hornhaut entlastet (relaxiert) werden. Diese Schnitte werden am Rand der Hornhaut (limbal) im Bereich der stärksten Spannung gesetzt. Ziel des Eingriffs ist, dass die Spannungen in jeder Richtung gleich groß werden. Denn dann nimmt die Hornhaut wieder ihre runde Form an und die Verkrümmung wird entsprechend kleiner. Die Operation dauert nur wenige Minuten und wird meist unter lokaler Betäubung mittels Tropfanästhesie durchgeführt. Die Hornhaut ist nur an der Oberfläche schmerzempfindlich, weshalb die Betäubung mit einigen Tropfen ausreicht. Anschließend werden die Inzisionen, die vorher genau berechnet wurden, ausgeführt. Ein bis zwei Tage lang tritt ein geringes Fremdkörpergefühl auf. Nach dem Eingriff müssen für ein bis zwei Wochen antibiotische Tropfen eingenommen werden.

Die Behandlung ist technisch einfach durchzuführen und sehr preiswert. Es dauert aber mindestens zwei Monate, bis sich der endgültige Erfolg des Eingriffs einstellt. Häufig bleibt allerdings auch hinterher eine Brillenstärke bestehen, da die Zielrefraktion nicht besonders gut vorhergesagt werden kann. Dann muss auch weiterhin eine Brille zur Korrektur getragen werden. Daher ist der Eingriff besonders geeignet für Fälle, in denen die Hornhautverkrümmung zu groß ist, um mittels Laserbehandlung korrigiert zu werden. Durch die Limbal Relaxing Incisions kann aber dafür der Weg bereitet werden: Der Astigmatismus kann durch den Eingriff so verringert werden, dass anschließend nach einer angemessenen Wartezeit die verbliebene Brillenstärke mittels anderer Methoden, z.B. dem Laser, behandelt werden kann.

 

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