Home  Druckversion  Sitemap 

 

Faltenunterspritzung/Anti Aging

 

Der Ludwigsburger Arzt Justinus Kerner beschrieb in seinen Arbeiten als erster ausführlich das klinische Bild des Botulismus, das er bereits seit der Römerzeit als Lebensmittelvergiftung bekannt war und darum von Kerner der Rat erteilt wurde:

" Blut und Leberwürste, die nach dem Februar noch im Kamin sind , soll der Schornsteinfeger mit allem Unrath wegwerfen"

 

1897 erfolgte die Charekterisierung des Toxins durch Prof. von Ermengen in Belgien und bereits 1897 stellte W. Kemper das erste Antiserum her.

 

Im Dezember 1989 liess die FDA Botulinumtoxin A für die Behandlung von Blepharospasmus, Strabismus und hemifazialem Spasmus zu.

 

Inzwischen geht die Anwendung weit über die zugelassenen Indikationen hinaus und etabliert sich auch auf dem großen Feld der kosmetischen Indikationen in verschiedenen Körperregionen.

- Glabella ( Zornesfalte )

- Stirn ( Sorgenfalte )

- Augenbrauen: Anhebung der Augenbrauen

- Priorbitale Falten ( Krähenfüsse )

- Nase ( Nasenfältchen )

- Mund, periorale Falten ( Oberlippenfalten, Raucherfalten ) ( Unterlippenfalten, Traurigkeitsfalten )

- Kinn ( Kinnrunzeln )

- Hals und Dècollete ( Truthahnhals )

Nebenwirkungen:

Die Häufigkeit der Nebenwirkungen sind dosisabhängig. Alle unerwünschten Wirkungen sind ebenso wie die erwünschte Wirkung vollständig reversibel.

Systemische Toxizität:

Es liegen  keine Daten zu LD 50 beim Menschen vor . Aus Untersuchungen kann man bei einem 70 kg schweren Menschen von einer LD 50 von etwa 3000 E Botox ( Ampullen! ) geschlossen werden.